Osteoporose — Knochen sollten stark sein:

Wird eine Osteoporose diagnostiziert, ist der Knochen schon erkrankt. Spontane Knochenbrüche können auftreten und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken.

Die sog. Knochenbälkchen sind verantwortlich für die Knochenstabilität. Kommt es zu einem Verlust der Knochenmasse und gleichzeitig einer Verminderung der Knochenbälkchen liegt das Bild einer Osteoporose vor. Diese macht zunächst einmal keine Beschwerden und das macht sie besonders gefährlich. Denn ohne einen besonderen äußeren Einfluss können Wirbelkörper einbrechen oder Knochenbrüche an z. B. Extremitätenknochen auftreten. Schmerzen und Bewegungseinschränkung sind dann die Folge. In ganz überwiegenden Fällen sind Frauen von der Osteoporose betroffen. Aber auch bei Männern kann eine Osteoporose entstehen. Insgesamt steigt das Osteoporose-Risiko mit zunehmendem Alter, wobei die maximale Knochendichte mit 30 Jahren erreicht wird und sie dann ab dem ca. 40. Lebensjahr kontinuierlich abnimmt.

Ganz wesentlich wird die Entstehung und auch der Verlauf der Osteoporose durch äußere Faktoren wie Sport, Gewicht und Medikamenteneinnahme beeinflusst. Der Hormonstoffwechsel spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Osteoporose. Weil es z. B. in den Wechseljahren innerhalb eines kurzen Zeitraums zu einem starken Hormonabfall kommt, nimmt die Knochendichte bei Frauen rasch ab. Das Osteoporoserisiko steigt an.

Bei der Osteoporose ist eine Therapie nie zu spät, noch besser ist, wir verhindern das Entstehen einer Osteoporose oder behandeln sie in einem sehr frühen Stadium. Neben der sog. Knochendichtemessung mittels DXA-Methode ist hier insbesondere die frühzeitige Erfassung von Veränderungen im Hormonstoff- und Vitaminstoffwechsel bedeutsam. Dank jahrelanger Forschung ist heute eine medizinische Therapie und Prophylaxe möglich.

Wir führen eine Diagnostik entsprechend der bestehenden Leitlinien durch und können Sie auch im Vorfeld schon eingehend beraten