Eigenbluttherapie

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Die Eigenbluttherapie ist eine seit über 100 Jahren erprobte, klassische Heilmethode der Naturheilverfahren bei der entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Haut, das Subkutangewebe oder in die Muskulatur gespritzt wird.Grundgedanke der Eigenbluttherapie ist – im Sinne einer ganzheitlichen Medizin- die Tatsache, dass der Organismus viele Erkrankungen durch körpereigene, natürliche Abwehrkräfte überwinden kann.

Durch gezielte Reiztherapie, in diesem Fall durch Eigenblutinjektion, können die Heilungsprozesse gesteigert werden.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es durch die Eigenbluttherapie zu einer Zunahme der weißen Blutkörperchen  und somit zu einer Immunitätssteigerung des Gesamtorganismus sowie zu einer Anhebung der allgemeinen Abwehrlage kommt. Insgesamt wird eine Situation herbeigeführt in der aktivierte Abwehrkräfte die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus wiederherstellen.

Allgemeine Auswirkung der Eigenbluttherapie:
  • Wesentliche Besserung des Allgemeinbefindens (körperlich und geistig)
  • Förderung der Wiedergenesung (Kräftigung, Aufbau usw.)
  • Appetitanregung durch Stoffwechselaktivierung
  • Besserung des Schlafes
  • Schmerzstillende Wirkung bei chronischen Schmerzzuständen
  • Erhöhung der Drüsentätigkeit
  • Abschwellende Wirkung
  • Verbesserung der vegetativen Gleichgewichtslage
  • Erhebliche Besserung depressiver Zustände, besonders während des Klimakteriums
  • Reduzierung stark wirkender Arzneigaben bei gleichzeitig durchgeführter Eigenbluttherapie

Wo kann die Eigenbluttherapie eingesetzt werden?
  • Akute und chronische Infekte (z. B. chronische Scheideninfektionen,Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Harnwegsinfekte, erhöhte Infektanfälligkeit)
  • Degenerative Prozesse (z. B. rheumatische Erkrankungen, Arthrosen, Wirbelsäulensyndrome)
  • Erkrankungen der inneren Organe (z. B. Erkrankungen der Luftwege, der Blutgefäße und des Kreislaufs, des Herzens, der Verdauungsorgane, der Leber und Gallenblase, der Niere und ableitenden Harnwege und bei Stoffwechselkrankheiten)
  • Wiedergenesung und Revitalisierung (v. a. im Alter)
  • Immunstimulation
  • Allergien
  • Sonstige Hauterkrankungen
  • Durchblutungsstörungen

Kann es zu Nebenwirkungen kommen?

Wie bei vielen Reiztherapien kann es auch bei der Eigenbluttherapie zu Erstverschlimmerungen als Zeichen der beginnenden Körperantwort kommen, das heißt es handelt sich hierbei um eine erwünschte Abwehrreaktion des Organismus. Diese Nebenwirkungen treten meist nur nach der ersten Eigenblutinjektion auf. Hierzu gehören:

  • Örtliche Rötung und Überwärmung an der Einstichstelle
  • Temperaturerhöhung
  • Müdigkeit und Zerschlagenheitsgefühl
 
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