Abkürzungen: ERT = Estrogenmonotherapie, HRT = Therapie mit Estrogenen u. Gestagenen
1. Brustkrebsrisiko:
HRT bis zu 3 Jahren („Kurzzeitanwendungen“) unbedenklich
ERT risikoärmer als HRT
bei brustkrebsbehandelten Patientinnen sind ERT u. HRT rel. kontraindiziert, in Sonderfällen aber erlaubt (schwere, anders nicht behandelbare klimakterische Beschweren).
Macht eine werdende Mutter während der Frühschwangerschaft eine Infektionskrankheit durch, kann das ungeborene Kind zum Teil erheblich geschädigt werden, insbesondere dann, wenn die Infektion nicht mit den typischen Krankheitszeichen verläuft. Dies ist zum Beispiel bei Röteln, Ringelröteln, Toxoplasmose und anderen sehr häufig der Fall.
Die Migräne wird als „menstruell“ bezeichnet, wenn die Anfälle zu 90 % in der Zeit vom 2. Tag vor bis 2. Tag nach Beginn der Menstruation auftreten. Sie sind dann meist heftiger und länger anhaltend als bei der azyklischen Migräne, aber nur selten mit einer Aura verbunden. Diese rein zyklische Form betrifft ca. 10 % aller Migränepatientinnen, am häufigsten sind jedoch die gemischten Formen.
Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven Maßnahmen der Medizin. Die allgemein empfohlenen Standardimpfungen sind: Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten (Pertussis), Kinderlähmung (Polio), Masern , Mumps, Röteln und Hepatitis A und B, Humane Papillomviren (HPV) sowie Windpocken (Varizellen).
Folgende Operationen können ambulant durchgeführt werden:
Curettagen (Ausschabungen) und Polyentfernungen
Saugcurettagen bei gestörter Schwangerschaft
Konisationen (Gewebeentnahme vom Muttermund)
Operationen am äußeren Genitale
Condylomentfernungen
Laparoskopie (Bauchspiegelung) zur Abklärung bei ungewollter Kinderlosigkeit und unklaren Unterbauchschmerzen Laparoskopische Operationen, z. B. bei Ovarialzysten
Hysteroskopie (Spiegelung der Gebärmutterhöhle) zur Abklärung bei Kinderwunsch, Blutungsstörungen oder unklaren Ultraschallbefunden